Oné

 

Manche Tiere sind ja ganz schön stark, sagt Frauchen, und da gibt es Menschen, die sich noch stärker fühlen, wenn sie diese starken Tiere besiegen.

 

So ein Stier zum Beispiel ...

 

 

... der sieht ja auch ganz schön gefährlich aus, wenn er mit gesenktem Kopf auf einen zu donnert und angreifen will.

 

Aber wusstet Ihr eigentlich, dass so ein Stier erst ganz schön wütend gemacht wird, damit so ein Stierkampf für den Matador richtig erfolgreich aussieht?

 

Dem Stier bekommt Vaseline in die Augen, damit er seinen Angreifer gar nicht richtig erkennen kann und seine Hörner werden auch abgesägt, damit er nicht zustoßen kann.

Aber die armen Pferdchen der Stierkampfgehilfen, die auch in der Arena sind, tragen trotzdem ganz schöne Verletzungen davon. Die kann er nämlich trotzdem treffen.

 

Das war noch nicht alles, da bekommt so ein armer Stier doch glatt Pfefferzäpfchen in den Po und Nadeln in die, naja, Ihr wisst schon, gepiekst, damit er sich nicht hinlegt.

Also, so was!

 

Als Frauchen dann noch weiter vorgelesen hat, wollte ich gar nicht mehr zuhören, hab es dann aber doch getan, ich möchte es Euch ja schließlich erzählen.

 

Naja, und dann werden seine Beine mit Terpentinessenz eingerieben, damit er ständig in Bewegung bleibt, weil das nämlich ganz schön brennt und in die Nüstern bekommt er Watte, damit er nicht mehr richtig Luft holen kann und die Nieren werden, ich mag es gar nicht sagen, zerschlagen.

 

Und dann gibt es tatsächlich schon Stierkampfschulen, da dürfen schon Kinder mit 14 Jahren an Stierkälbchen probieren, wie es ist zu töten.

 

Hat man da noch Worte?

 

Also, eins ist sicher, wer sich so ein trauriges Schauspiel anguckt und dafür noch Eintritt bezahlt, der hat, glaube ich, noch nichts Schönes im Leben erlebt ...

 

Das macht mich traurig ...

 

Bis zum nächsten Mal

 

Euer Louis

 

Quelle: "Freiheit für Tiere", Ausgabe 1 Jan./Febr. 2009, Beitrag von Edith Fischer

 

 

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