Wal-Versprechen

Sie sind schon imposant, die schwarzweißen Riesen aus dem Ozean. Und weil sie eben so riesig sind, brauchen sie ganz schön viel Platz, da reicht ein großes Schwimmbecken nicht.

Finde ich jedenfalls.

 

Das wäre doch im Vergleich so, ...

... als würde ich mein ganzes Leben in einer 1-Zimmer-Wohnung verbringen.

Und zwar nur dort.

 

Es gibt Menschen, die erleben das hautnah und zwar täglich. Sie trainieren die schwarzweißen Riesen nämlich dort.

 

In ihrem 1-Zimmer-Becken.

 

Für die Zuschauer ist das bestimmt ein tolles Erlebnis, wenn so ein Riese mit seinem Trainer im Wasser spielt. Es soll jedenfalls spielerisch aussehen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Wale, wenn sie selbst wählen können, bestimmt nicht nur im Becken bleiben wollen.

 

Aber man verdient ja eine Menge Geld daran, jedenfalls die, denen die Riesenbecken gehören. Die freuen sich über die Millionen Zuschauer, die sich auf Kosten der Wale amüsieren, die ihre Kinder mitnehmen, die das alles  bestimmt richtig toll finden und die bestimmt gar nicht  darüber nachdenken, dass ein Wal lieber im Freien planscht.

Pfote drauf! Ich gucke mir solche Vorstellungen bestimmt nicht an.

 

Wenn einem Trainer mal etwas Ernstes passiert, dann ist die Aufregung erst mal groß, vergisst man doch zu leicht, dass man es schließlich mit einem Raubtier zu tun hat.

 

Aber wie schnell legen sich die hohen Wellen wieder, die diese Unfälle schlagen und der nächste Trainer ist am Start ...

 

Der Traum vieler Kinder, mit einem Wal im Wasser zu spielen, so scheint sich der Gedanke in den Generationen fort zu pflanzen.

 

Spielst Du da noch mit?

 

Bis bald

 

Louis

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